Redaktion: Herr Simon Breil, Sie kandidieren am 15.04. als Ortsvorsteher für den Ortsbezirk Langsur. Was ist Ihre persönliche Verbindung zu Langsur?
Simon Breil: Ich lebe seit 2020 mit meiner Familie hier. Da meine Frau gebürtig aus Langsur stammt, war ich schon lange vor meinem Umzug eng mit dem Ort verbunden und habe die Entwicklung hier intensiv verfolgt. Ich bin 36 Jahre alt, arbeite als kaufmännischer Angestellter und schätze die Lebensqualität in unserem Dorf sehr. Jetzt ist für mich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich zeitlich flexibler bin und der Gemeinschaft etwas zurückgeben möchte.
Redaktion: Sie betreten mit diesem Amt politisches Neuland. Wie gehen Sie an diese Herausforderung heran?
Simon Breil: Das ist richtig, die Arbeit als Ortsvorsteher ist für mich Neuland. Aber ich sehe das als Chance: ich bringe einen unverstellten Blick von außen mit und bin extrem motiviert, mich schnell und gründlich einzuarbeiten. Durch meinen kaufmännischen Hintergrund bin ich es gewohnt, mich in neue Themen zu vertiefen und strukturierte Lösungen zu finden. Ich gehe die Aufgabe mit Respekt, aber vor allem mit sehr viel Energie und Lernbereitschaft an und ich freue mich darauf, dabei auch von der Erfahrung der langjährigen Mitglieder im Rat zu profitieren.
Redaktion: Sie treten als parteiloser Kandidat an. Welchen Vorteil sehen Sie darin?
Simon Breil: Aktuell schätze ich es sehr, unvoreingenommen und sachbezogen an die Themen in Langsur heranzugehen. Als Parteiloser kann ich mich voll und ganz auf die besten Lösungen für unser Dorf konzentrieren, ohne mich an festen Parteilinien orientieren zu müssen. Mir ist die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern im Ortsbeirat/Gemeinderat wichtig, egal welcher Fraktion sie angehören. Was die Zukunft bringt, wird man sehen – ich schließe für die kommenden Jahre nichts kategorisch aus. Aber jetzt im Moment ist es mir wichtig, als neutraler Brückenbauer und Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein.
Redaktion: Sie sprechen davon, das Dorf mehr „vereinigen“ zu wollen. Wie sieht Ihr Plan aus?
Simon Breil: Ein Dorf lebt vom Miteinander. Ich habe Lust, anzupacken und neue, frische Energie reinzubringen. Ich möchte die Kommunikation untereinander stärken – zwischen Jung und Alt, zwischen Alteingesessenen und Neubürgern. Wir müssen noch mehr an einem Strang ziehen, um Projekte gemeinsam voranzubringen.
Redaktion: Welche konkreten Neuerungen planen Sie als Erstes?
Simon Breil: Ganz oben auf meiner Liste steht die Wiedereinführung einer regelmäßigen Bürgersprechstunde direkt bei mir als Ortsvorsteher. Mir ist es wichtig, für jeden Langsurer persönlich greifbar zu sein. Probleme müssen auf kurzem Dienstweg direkt mit mir besprochen werden können, ohne Umwege. Ich möchte ein offenes Ohr für alle haben und die Anliegen unseres Dorfes dann mit frischer Energie vor dem Gemeinderat vertreten. Viele weitere Ideen für die Dorfgestaltung möchte ich nicht im Alleingang, sondern gemeinsam mit dem Ortsbeirat und den Bürgern anpacken.
Redaktion: Was qualifiziert Sie gerade jetzt für dieses Amt?
Simon Breil: Ich stehe für eine strukturierte und verlässliche Arbeitsweise. Mir ist es wichtig, anstehende Themen mit der nötigen Sorgfalt anzugehen und gemeinsam mit dem Rat Lösungen zu finden, die unser Dorf wirklich weiterbringen. Ich möchte das Amt des Ortsvorstehers nicht nur verwalten, sondern aktiv nutzen, um Langsur fit für die Zukunft zu machen. Ich bringe die nötige Einsatzbereitschaft mit, um als direkter Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger da zu sein und die Gemeinschaft in unserem Ort zu stärken.
