Erste Monate im Amt

Vor rund viereinhalb Monaten trat Simon Breil als parteiloser Kandidat für das Amt des Ortsvorstehers im Ortsbezirk Langsur an. Nun hat sich der 37-jährige erneut Zeit genommen, um mit unserer Redaktion eine erste Bilanz über seine Anfangszeit und die ersten Schritte im Amt zu ziehen.

Redaktion: Herr Breil, genau 135 Tage ist es her, dass Sie am 15. April zur Wahl standen. Wie haben Sie Ihre ersten Monate im neuen Amt erlebt?

Simon Breil: Es war eine unglaublich intensive, aber auch sehr bereichernde Zeit. Als politischer Quereinsteiger bedeuteten die ersten Wochen natürlich eine steile Lernkurve. Ich habe viele Gespräche geführt, mich tief in Verwaltungsabläufe eingearbeitet und die Strukturen im Ortsbeirat und Gemeinderat kennengelernt. Was mich besonders freut, ist die herzliche und offene Aufnahme durch die Bürgerinnen und Bürger sowie die konstruktive Zusammenarbeit im Rat. Die Energie, von der ich im April gesprochen habe, spüre ich jeden Tag.

Redaktion: Vor der Wahl war Ihnen die direkte Nähe zu den Menschen besonders wichtig. Haben Sie Ihr Versprechen einer regelmäßigen Bürgersprechstunde bereits umgesetzt?

Simon Breil: Ja, absolut. Das war mir ein persönliches Herzensanliegen und stand ganz oben auf meiner Liste. Die Bürgersprechstunde ist etabliert und wird erfreulich gut angenommen. Mir ist wichtig, dass die Langsurer wissen: Die Tür steht offen. Ob es um kleine Alltagsprobleme im Dorf, Anregungen oder Sorgen geht – der kurze Dienstweg funktioniert. Die Menschen schätzen es, ihre Anliegen direkt und unkompliziert platzieren zu können. Genau diese Nahbarkeit wollte ich ins Amt bringen.

Redaktion: Sie sind als parteiloser Kandidat angetreten, um als neutraler Brückenbauer zu agieren. Konnten Sie diesen Ansatz in der Praxis umsetzen?

Simon Breil: Mein Eindruck aus den ersten Monaten bestätigt, dass dieser unvoreingenommene Ansatz genau richtig war. Aktuell steht für mich die rein sachbezogene Lösung für Langsur im Vordergrund, völlig losgelöst von Parteipolitik. Die Zusammenarbeit im Ortsbeirat und mit dem Gemeinderat läuft sehr konstruktiv und zielorientiert. Mir ist wichtig, auch weiterhin flexibel zu bleiben und mit allen Kräften auf Augenhöhe zu diskutieren. Wie ich schon vor der Wahl gesagt habe, schließe ich für die kommenden Jahre nichts kategorisch aus – aber im Moment zählt für mich einzig und allein das beste Ergebnis für unser Dorf, egal aus welcher Richtung die Unterstützung kommt.

Redaktion: Ein weiteres Ziel von Ihnen war es, das Miteinander im Dorf – zwischen Jung und Alt, Alteingesessenen und Neubürgern – zu stärken. Welche ersten Impulse konnten Sie hier setzen?

Simon Breil: Ein Dorf vereinigt sich nicht durch theoretische Pläne, sondern durch echte Begegnung. Deshalb habe ich die letzten Monate intensiv genutzt, um bei lokalen Veranstaltungen und Festen präsent zu sein, den Vereinen zuzuhören und direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Mir ist es wichtig, als Ortsvorsteher das Bindeglied zu sein und eine Brücke zu bauen. Die Vereine in Langsur leisten hier bereits eine großartige Arbeit. Mein persönlicher Impuls ist es aktuell, genau dieses Vereinsleben und das ehrenamtliche Engagement bestmöglich zu unterstützen und als direkter Ansprechpartner zu stärken.

Redaktion: Wenn Sie auf die kommenden Monate blicken: Was sind die nächsten konkreten Projekte, die Sie anpacken möchten?

Simon Breil: Die Einarbeitungsphase ist abgeschlossen, jetzt geht es an die kontinuierliche Umsetzung. Gemeinsam mit dem Rat und den Bürgern möchte ich die Dorfgestaltung weiter vorantreiben. Wichtig bleibt mir dabei, dass wir die Zukunft von Langsur nicht im Alleingang, sondern im ständigen Dialog mit den Menschen vor Ort gestalten. Die ersten 135 Tage waren erst der Anfang – ich freue mich auf alles, was noch kommt.

Redaktion: Herr Breil, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg für Ihre Arbeit!

Hilfe zur Barrierefreiheit

  • Allgemein

    Wir sind bemüht, unsere Webseiten barrierefrei zugänglich zu gestalten. Details hierzu finden Sie in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit. Verbesserungsvorschläge können Sie uns über unser Feedback-Formular Barriere melden zukommen lassen.

  • Schriftgröße

    Um die Schriftgröße anzupassen, verwenden Sie bitte folgende Tastenkombinationen:

    Größer

    command
    +

    Kleiner

    command

    Größer

    Strg
    +

    Kleiner

    Strg
  • Tastaturnavigation

    Verwenden Sie TAB und SHIFT + TAB, um durch nächste / vorherige Links, Formularelemente und Schaltflächen zu navigieren.

    Verwenden Sie ENTER, um Links zu öffnen und mit Elementen zu interagieren.

  • Kontrastmodus

    Drücken Sie die folgende Tastenkombination, um den Kontrast zu verringern bzw. zu vergrößern:

    Vergrößern

    control
    option
    command
    .

    Verringern

    control
    option
    command
    ,
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Drücken Sie die linke ALT-TASTE + linke UMSCHALTTASTE + DRUCK, um den Modus für hohen Kontrast schnell ein- oder auszuschalten.

  • Farben umkehren

    Drücken Sie folgende Tastenkombination, um die Farbumkehrung ein- und auszuschalten:

    control
    option
    command
    8
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Aktivieren Sie zuerst die Bildschirmlupe und schalten Sie dann die Farbumkehrung mit folgenden Tastenkombinationen ein und aus:

    1. Bildschirmlupe

    +

    2. Farben umkehren

    Strg
    Alt
    I
  • Bildschirmlupe

    Drücken sie folgende Tastenkombinationen, um die Bildschirmlupe zu verwenden:

    Ein-/ausschalten

    option
    command
    8

    Ansicht vergrößern

    option
    command
    =

    Ansicht verkleinern

    option
    command
    Hinweis: Die Kurzbefehle müssen in den Systemeinstellungen des Betriebssystems aktiviert sein.

    Einschalten / Ansicht vergrößern

    +

    Ansicht verkleinern